Was gibt es in spanischen Familien zum Abendessen? Welches Produkt ist ein Exportschlager aus Südspanien? Und wie verbringen Jugendliche in Andalusien ihre Freizeit?
Antworten auf diese Fragen – und viele mehr – bekamen zehn Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 und 9, die im März 2025 mit Herrn Buchler und Frau Jöst für eine Woche an unserer Partnerschule I.E.S. Antonio de Mendoza in Lohfeldens Partnerstadt Alcalá la Real waren.
Im November 2025 unternahmen 15 Schülerinnen und Schüler aus dem Jahrgang 9 mit Frau Petri und Herrn O‘Connor eine Reise nach Bayonne, ins französische Baskenland. Dort haben sie viele verschiedene Jugendliche unserer Partnerschule kennen gelernt, mit ihnen gemeinsam Englisch gesprochen, am Unterricht teilgenommen, eine Festung besucht, Müll am Strand gesammelt, ein Picknick veranstaltet und vieles mehr. Einen Einblick in die erlebnisreiche Woche erhaltet ihr in Saras Fototagebuch:
Nicht nur die Schülerinnen und Schüler haben durch Kontakte und Reisen in andere europäische Länder ihren Horizont erweitert. Auch vier Lehrkräfte nahmen an verschiedenen Projektformaten teil.
Den Anfang machte im Februar 2025 Herr Pehl mit einem einwöchigen Job Shadowing in Frankreich. Er besuchte die Ecole Élementare Marcel Pagnol in Montauroux, wo er im Unterricht hospitierte und mit zahlreichen Kolleginnen und Kollegen über Schule und Unterricht in beiden Ländern ins Gespräch kam. Wie sich das Unterrichten an einer französischen Schule anfühlt, konnte er bei eigenen Unterrichtsversuchen ausprobieren.
Nach seiner Rückkehr tauschte Herr Pehl sich mit den Kolleginnen und Kollegen an der Söhre-Schule über seine Erfahrungen und neuen Einsichten aus, und auch den Schülerinnen und Schülern seiner Französischkurse berichtete er von den Unterschieden zwischen dem deutschen und dem französischen Schulsystem.
Im Mai 2025 reiste Herr O‘Connor nach Finnland, um sich in Helsinki mit Lehrerinnen und Lehrern und Mitgliedern von Schulleitungen aus ganz verschiedenen europäischen Ländern über deren Schulalltag, neue Unterrichtsideen, Fragen der Digitalisierung und Vieles mehr auszutauschen. Bei zwei Besuchen in finnischen Schulen konnte er Einblicke in den Unterrichtsalltag gewinnen, die er, zurück in Deutschland, mit den Kolleginnen und Kollegen an der Söhre-Schule teilte.
„Kaixo“ heißt „Hallo“ auf Baskisch. Das lernte Frau Stresing bei ihrem Aufenthalt im spanischen San Sebastián Ende Mai. Eigentlich absolvierte sie dort einen Kurs speziell für Spanischlehrkräfte, in dem sie ihre Sprachkenntnisse auffrischen, sich mit den Kolleginnen über didaktische und methodische Fragen des Spanischunterrichts austauschen und über den Einsatz von Videos und anderen Medien diskutieren konnte. Da die meisten Menschen in San Sebastián aber zweisprachig sind und auch in ihrer Gastfamilie neben Spanisch noch Baskisch gesprochen wurde, lernte sie ganz nebenbei auch eine neue Sprache kennen. Und baskisch gekocht wurde außerdem…
Von San Sebastián im Norden Spaniens sind es fast 1000 Kilometer bis Málaga im südlichen Andalusien. Dort besuchte im November 2025 Frau Höfelsborn einen Kurs zur Fremdsprachendidaktik. Die anderen Teilnehmenden kamen unter anderem aus Italien und Bulgarien, sodass sich ganz unterschiedliche Perspektiven auf das Fremdsprachenlernen ergaben.