Alle Jahre wieder- Weihnachtsbasar an der Söhre-Schule

Der schön geschmückte große Weihnachtsbaum kündigte ihn bereits an: den Weihnachtsbasar, der am Freitag, dem 30.11.2019 wieder von vielen Menschen besucht wurde, nachdem der Schulleiter Herr Scheinost die Gäste begrüßt hatte.

Die Schülerinnen und Schüler bereiteten sich mit ihren Lehrerinnen und Lehrern schon lange auf den Weihnachtsbasar vor. Dabei wurden sie häufig von ihren Eltern unterstützt, die mit den Kindern bastelten oder für das große Ereignis Kekse backten.

Der Jahrgang fünf und sechs wartete mit Selbstgebasteltem auf: Die Klasse 5c hatte erstmals die Idee, Weihnachtsdekoration aus Beton und Verpackungen herzustellen. So entstanden aus Plastikflaschen, Joghurtbechern, Eierkartons und Beton Türstopper, Kerzenhalter-Sterne oder Vasen. Die Klasse 5b stellte Weihnachtsbäume mit dem 3D-Drucker her und verkaufte u.a. schön dekorierte Weihnachtskränze, während die 5e Selbstgebasteltes wie Handyhüllen, Tablet-Taschen aus Filz und Schneemänner aus bemalten Holzlatten zum Verkauf anbot. Eine interessante Idee hatte die Klasse 5f, die rohe Linsen abgezählt in ein Glas füllte und die Besucher schätzen ließ. Dasselbe taten die Schülerinnen und Schüler mit einer Dattel, deren Gewicht es zu schätzen galt. Die Besucher, die mit ihrer Schätzung am nächsten an dem jeweiligen Gewicht waren, erhielten Preise. Vor dem Klassenraum der 5d spielte ein Schüler hingebungsvoll Akkordeon und versetzte die Besucher so in Weihnachtsstimmung, was seine eigene Idee war. Im Klassenraum gab es beleuchtete Bilder, Portemonnaies, Gestecke und Weihnachtsdekoration zu bestaunen, außerdem leckere selbstgebackene Kekse zu kaufen. Eine gute Idee hatte die Klasse 6f, die unter anderem selbst hergestellte Insektenhotels und Vogelnistkäsen verkaufte.

Die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs sieben verschrieben sich dem Thema „Jahrmarkt“. Eine Attraktion war „Hau den Lukas“, bei dem man seine Kraft unter Beweis stellen konnte. Die Klassen 7a und 7b erfreuten kleine und große Besucher durch Torwandschießen und andere Geschicklichkeitsspiele oder gar mit einer Wurfmaschine, bei der man drei Versuche hatte, um seine Geschicklichkeit zu beweisen. Vor den Klassenräumen des Jahrgangs sieben duftete es verführerisch nach selbst hergestelltem Popcorn und Zuckerwatte, außerdem gab es gebrannte Mandeln zu kaufen. 

Eine sehr gute Idee hatte die Klasse 7d, die zum Besuch einer Geisterbahn einlud. Gruselig war es in dem entsprechend herausgeputzten Klassenraum allemal, weil übergroße Spinnen, in Schwarzlicht getauchte Skelette oder Masken sowie Fledermäuse den Besucherinnen und Besucher Schrecken einjagten, sodass viele Kinder kreischend den Raum durchliefen.

Etwas Besonderes war der von der 7c selbst gestaltete „Escape-Room“, weil dieser toll dekoriert war und die Schülerinnen und Schüler mit einer spannenden Detektivgeschichte mit dem Titel „Mord unterm Weihnachtsbaum“ überraschten. Es galt, innerhalb von fünfzehn Minuten mithilfe von Hinweisen unter sechs Verdächtigen den Mörder des Toten unter dem Weihnachtsbaum zu finden. Dazu gab es an verschiedenen Stationen im Klassenraum Aufgaben zu lösen. Fußspuren führten zu den jeweiligen Stationen, an denen die Hinweise gut versteckt waren. Man musste die Hinweise sammeln und durch kluge Kombination den Täterkreis allmählich eingrenzen, bis man den Mörder entlarvte. Gelang dies, wartete ein Preis für die Detektive.

Der Jahrgang acht zog mit seiner tollen Tombola viele Besucher an, weil es so viele schöne Gewinne gab, von denen jeder hoffte, sie zu erlangen. Neben vielen kleineren Preisen wie Heften, Stifte, Sonnenbrillen oder Schlüsselbänder gab es diverse Elektrogeräte, einen Grill, Frisörgutscheine oder ein Blutdruckmessgerät zu gewinnen. Die Schülerinnen und Schüler waren eifrig dabei, Lose zu verkaufen, die viele Besucher sehr gern abkauften.

Der Jahrgang neun verwöhnte die Gäste des Weihnachtsbasars mit leckerem Kuchen, Waffeln und Bonbons und Kaffee, während der Jahrgang zehn verschiedene Salate, Teigtaschen und andere deftige Köstlichkeiten nebst Getränken anbot. So konnte man im Atrium gut essen und sich dabei unterhalten, man traf auf ehemalige Schülerinnen und Schüler und Lehrer, die es sich alle nicht nehmen lassen, den tollen Weihnachtsbasar der Söhre-Schule zu besuchen.

Die Schulsanitäter warfen wie jedes Jahr ein Auge auf die Gäste und waren hilfsbereit zur Stelle, falls es kleinere Verletzungen gab. Dem Förderverein gilt abermals Dank, weil dieser die Gäste mit Getränken versorgte und eine Anlaufstelle zum Plausch unterm Weihnachtsbaum war.  

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