Sieben auf einen Streich

Gruppenbild der Teilnehmer vor einem Tempel
Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler vor einem römischen Tempel

Exkursion des Lateinkurses der Söhre-Schule nach Trier (15.-17.05.2017)

 

Wer heute durch die Fußgängerzone der Stadt Trier geht, kann sich nur schwer vorstellen, dass hier zur Zeit des römischen Kaisers Konstantin der westliche Teil des römischen Imperiums von Schottland bis nach Nordafrika verwaltet wurde, denn die Stadt auf den ersten Blick eher von Kirchen und Fachwerkhäusern späterer Zeiten geprägt.

Aber die Stadt Trier bietet als ehemalige Verwaltungsmetropole des römischen Reiches sieben UNESCO-Weltkulturerbestätten mit römischem Hintergrund in einer einzigen Stadt: die Porta Nigra, die Kaiserthermen, die Barbarathermen, eine Römerbrücke, ein großes Amphitheater, eine Basilika und den Dom als ehemaligen Palast der Kaiserinmutter.

Zudem zeigt das Rheinische Landesmuseum viele interessante Fundstücke aus der Römerzeit und lateinische Inschriften finden sich an vielen Gebäuden der Stadt Trier.

Seit einigen Jahren fahren daher die Lateinschüler und Lateinschülerinnen der Söhre-Schule regelmäßig nach Trier, um eine kleine Zeitreise in die Welt der Römer zu machen.

Zum zweiten Mal haben sich in diesem Jahr drei Schulen aus dem Schulverbund Kassel-Ost mit je einem bzw. zwei Lateinkursen für die Studienfahrt zusammengetan. So fuhren 49 Schüler und Schülerinnen und 5 Lateinlehrer und Lateinlehrerinnen der IGS Kaufungen, der Offenen Schule Waldau und der Söhre-Schule nach Trier, um gemeinsam die Römerzeit zu erkunden.

Aufgrund der größeren Anzahl der Schüler und Schülerinnen konnte dann auch wieder ein besonderer Höhepunkt in das Programm aufgenommen werden – ein Besuch der Gladiatorenschule von Trier. Die Schüler durften Teile der Gladiatorenrüstung anprobieren und verschiedene Kampftechniken wie Speerwerfen, Schildkampf und den Umgang mit dem Wurfnetz selbst ausprobieren. Dabei konnten sie feststellen, dass diese Rüstungen ziemlich schwer waren und dass das, was in Film und Fernsehen immer so leicht aussieht, in Wirklichkeit sehr anstrengend ist.

Die Kooperation der Verbundschulen war also auch im zweiten Jahr ein voller Erfolg, die wir auch in kommenden Jahren gern fortführen werden.

 Arnt Waldow

Schilderkampf

Schüler Proben den Schilderkampf
eine Schülerin und ein Schüler versuchen sich im Schilderkampf

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