Förderung

Förderung an der Söhre-Schule Lohfelden

Uns liegt die Förderung aller Schülerinnen und Schüler unserer Schule am Herzen.

Deshalb werden sie nicht nur in den Hauptfächern, sondern auch in besonderen Schwerpunkten gefördert.

Im Folgenden erhalten Sie detailierte Informationen zu besonderen Förderschwerpunkten.

Hauptfächer

Förderung in den Hauptfächern

Im Rahmen unserer ganztägigen Arbeit fördern wir Schülerinnen und Schülern mit Schwierigkeiten in einem der Hauptfächer Deutsch, Englisch und Mathematik in einer eigens dafür ausgewiesenen wöchentlichen Lernzeit.
Der Förderunterricht wird in folgender Weise organisiert:

  • Alle Jahrgänge haben mindestens eine Unterrichtsstunde „Üben und Vertiefen“ pro Woche. Hier werden insbesondere Inhalte des Hauptfachunterrichts Deutsch, Englisch und Mathematik unter Aufsicht geübt und vertieft. Entsprechende Arbeitsaufträge der Fachlehrer/-innen werden wöchentlich bereitgestellt.
  • Während einer Unterrichtsstunde „Üben und Vertiefen“ findet wöchentlich parallel die individuelle Förderung von Schülerinnnen und Schülern statt, deren Leistungen in Deutsch, Englisch oder Mathematik schwach ausreichend oder schlechter sind. Die Eltern werden nach Feststellung des Förderbedarfs durch die Fachlehrerin / den Fachlehrer durch die Klassenlehrer/-innen über die notwendige Teilnahme am Förderunterricht informiert
  • Die Förderstunden werden im Schuljahr grundsätzlich in drei zeitlichen Abschnitten organisiert. Die Förderung startet jeweils mit Beginn eines neuen Abschnittes.
  • Besteht kein Förderbedarf mehr, kehrt der Schüler bzw. die Schülerin mit Beginn eines neuen Abschnitts in das parallele „Üben und Vertiefen“ zurück oder wechselt bei Bedarf in einen anderen Förderkurs.


Der Förderunterricht wird durch im jeweiligen Jahrgang eingesetzte Fachkolleginnen und -kollegen erteilt.
Die jeweiligen Förderinhalte sind in enger Rückkopplung mit den Fachschaften Deutsch, Englisch, Mathe auf die Inhalte und Methoden des jeweiligen Jahrgangs und des Bildungsgangs abgestimmt.

Damit möchten wir eine optimale Anbindung des Förderunterrichts an die im Jahrgang vermittelten Kenntnisse und Kompetenzen erreichen.

Als Ansprechpartner stehen Ihnen die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer sowie die Fachlehrerinnen und Fachlehrer zur Seite.

Leseförderung

Das Leseförderkonzept der Söhre-Schule

Im Laufe des Schuljahres 2006/07 haben Mitglieder der Schulentwicklungsgruppe „Entwicklung von Förderkonzepten“ ein Programm zur Verbesserung der Lesekompetenz entwickelt, das in den folgenden Schuljahren überwiegend in den Jahrgängen 5 und 6 umgesetzt wurde.  Dieses Konzept wurde 2010 im Schulprogramm erstmalig sach- und fachbezogen evaluiert.
Es existieren mittlerweile neuere und bessere Diagnoseverfahren, denen wir uns nicht verschließen möchten. Deshalb haben die Schulleitung und  die Deutsch-Fachkonferenz beschlossen, ab dem Schuljahr 2014/15 ein neues Verfahren zur Überprüfung der Lese- und Schreibkompetenz einzusetzen.
Frau Klein vom BFZ und Frau Plücker haben bereits in ersten Fortbildungen die Deutschlehrkräfte im Umgang mit dem Test geschult, so dass wir im September/Oktober 2014 erstmalig mit der Durchführung starten. Es ist geplant, dass es einen verpflichtenden Elternabend zu diesem Test und den Ergebnissen gibt, so dass die Eltern unterstützend in den Prozess einbezogen werden.
Die Söhre-Schule beteiligt sich nach wie vor durch den Erwerb einer Schullizenz an Antolin. Dieses Webportal ermöglicht eine Leseförderung von der ersten bis zur zehnten Klasse. Das Antolin- Programm umfasst viele tausend Bücher, auch in  vielen Fremdsprachen. In der Gemeinde- und Schulbücherei gibt es viele Antolin-Bücher, die speziell gekennzeichnet sind. Indem die Schülerinnen und Schüler Fragen zu dem jeweiligen Buch beantworten müssen, fördert Antolin das sinnentnehmende Lesen und die Lehrkraft kann sich durch einen Klick ins Portal einen Überblick über die Leseleistung und die Lesevorlieben der Klasse verschaffen.
Die Lesestunde, die im Jahrgang 5 und 6 seit vielen Jahren fester Bestandteil des Deutschunterrichts ist, wird von der Schülerschaft geschätzt und intensiv genutzt. Sie bleibt auch weiterhin erhalten.
Die Bücherei, die in diesem Jahr ihr fünfjähriges Bestehen feiert, ist ein wichtiger Bestandteil der Leseförderung. Sie unterstützt den Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule, schafft Leseanreize und fördert das selbständige Lernen.

Ansprechpartnerin in Fragen der Leseförderung ist Frau Martensen-Jöns.

Leserechtschreibschwäche (LRS)

Lese- und Rechtschreibförderungskonzept

Das Lese- und Rechtschreibförderungskonzept der Söhre-Schule wurde in den letzten Wochen überarbeitet und startet in diesem Schuljahr in eine Testphase. Anders als bisher, werden alle neuen Fünftklässler kurz nach ihrer Einschulung bei und auf ihre Lese- und Rechtschreibkompetenz hin überprüft. Dafür nutzen wir den Diagnostischen Rechtschreibtest für fünfte Klassen (DRT 5) sowie den Frankfurter Leseverständnistest für 5. und 6. Klassen (FLVT 5-6). In dieser flächendeckenden Testung sehen wir die Vorteile, dass

  • bei diagnostizierter LRS ein zeitnaher Beginn der Förderung möglich ist und nicht erst nach einigen Beobachtungswochen
  • die Auswertung der Tests zeigt genau die bestehenden Problembereiche (z. B. bei der Lautbildung, bei Dopplung oder Dehnung, …) auf, an denen dann in der LRS-Förderung mit problemspezifischem Material gearbeitet wird
  • die Auswertung der Tests der Schülerinnen und Schüler, bei denen keine LRS diagnostiziert wurde, kann effektiv für die Förderung im Deutschunterricht und den Förder- und Forderunterricht genutzt werden

Nach Auswertung der Tests (sie erfolgt an unserer Schule) werden zu dieser Thematik Klassenkonferenzen einberufen, die über Art und Umfang des Nachteilsausgleiches, dem Abweichen von den Grundsätzen der Leistungsfeststellung oder dem Abweichen von den Grundsätzen der Leistungsbewertung der einzelnen Schülerinnen und Schüler beschließen.
Die drei möglichen Erleichterungsformen, die den Schülerinnen und Schülern gewährt werden können, beinhalten folgende Maßnahmen:

1.Nachteilsausgleich (Differenzierung hinsichtlich der Art und Weise der Leistungserbringung)

  • mehr Zeit
  • methodisch-didaktische Hilfen wie größerer Schrift, anders gestaltete Arbeitsblätter
  • differenzierte Hausaufgabenstellung

Der Nachteilsausgleich wird nicht im Zeugnis vermerkt; die Klassenkonferenz entscheidet über Art und Umfang

2. Abweichen von den Grundsätzen der Leistungsfeststellung (Differenzierung hinsichtlich der Leistungsanforderungen bei gleichbleibenden fachlichen Anforderungen)

  • differenzierte Aufgabenstellungen
  • mündliche statt schriftliche Arbeiten

Diese Variante wird nicht im Zeugnis vermerkt; die Klassenkonferenz entscheidet über Art und Umfang

3. Abweichen von den Grundsätzen der Leistungsbewertung (beinhaltet Differenzierung hinsichtlich der Leistungsanforderungen bei geringeren fachlichen Anforderungen)

 

  • differenzierte Aufgabenstellung
  • mündliche statt schriftliche Arbeiten
  • stärkere Gewichtung der mündlichen Leistung
  • zeitweise Verzicht auf Lese- und Rechtschreibleistung

Vermerk im Zeugnis und unter Arbeiten; die Klassenkonferenz entscheidet über Art und Umfang

Wird einer Schülerin oder einem Schüler eine der drei oben genannten Erleichterungen gewährt, so ist sie/er verpflichtet, an einem schulischen LRS-Förderkurs teilzunehmen.
Die LRS-Förderung findet einmal wöchentlich für die Jahrgänge 5–9 im Jahrgangsverbund statt. Hierfür hat die Söhre-Schule Material für alle Bereiche der Lesens und der Rechtschreibung angeschafft, an dem die Kinder je nach Diagnoseergebnis unter Anleitung einer Förderlehrerin/eines Förderlehrers arbeiten.
Die Eltern werden schriftlich über das Ergebnis der Klassenkonferenz informiert und können sich bei Fragen jederzeit über das Sekretariat an die LRS-Beauftrage wenden.

Ihre Ansprechpartnerin an der Schule ist Frau König-Plücker.

Rechenschwäche

In Mathe kein Land in Sicht?

Neben dem Förderkurs haben wir die Möglichkeit, Schülerinnen und Schülern mit einer besonderen Schwäche beim Rechnen in Kleingruppen mit maximal fünf Kindern gesondert zu helfen, ihre Schwierigkeiten mit Mathematik zu überwinden.
Sie erkennen besondere Schwierigkeiten z. B. an folgenden Merkmalen:

Ihr Kind kann nicht sicher in 1er-, 10er- oder 5er-Schritten vorwärts und rückwärts zählen. Die dabei zugrundeliegende Struktur kann nicht erklärt werden.
Ihr Kind kann einfache Grundrechenaufgaben im kleinen Zahlenraum bis 100 nicht lösen.
Ihr Kind kann einfache mathematische Zusammenhänge, z. B. wie man Zahlen vergleicht, nicht erklären.

Die Vermutung, dass eine besondere Schwierigkeit beim Rechnen vorliegen könnte, erfolgt durch die Mathematik- und Klassenlehrerinnen und -lehrer. Den Schwerpunkt richten wir dabei auf den neuen Jahrgang fünf. Nach Information der Eltern führen wir zu Beginn bei den uns genannten Schülerinnen und Schülern einen Diagnosetest durch. So können wir feststellen, ob es sich tatsächlich um eine Rechenschwäche handelt, wo ihr Kind Probleme hat und wo wir mit der Förderung ansetzen müssen, um Grundkenntnisse aufzubauen. Die gesonderte Förderung findet in der Regel parallel zur Lernzeit statt, so dass ihr Kind keinen anderen Unterricht verpasst.
Dabei arbeiten wir nicht parallel zu den Unterrichtsinhalten – denn man lernt nicht vor dem Gehen Laufen. Der Kurs soll eine solide Grundlage vermitteln, wie z. B. den sicheren Umgang im kleinen und großen Zahlenraum und die Vorstellungen zu den Grundrechenarten.
Im Gegensatz zur Lese- und Rechtschreibschwäche ist bei einer Rechenschwäche im Hessischen Schulgesetz in der weiterführenden Schule kein Nachteilsausgleich vorgesehen.

Zuständige für den Bereich Rechenschwäche und Ihre Ansprechpartner an der Schule ist Frau Driesen.

Wahlpflicht

Wahlpflichtkonzept der Söhre-Schule

1. Ziele und Grundprinzipien

Zum Schuljahr 2015/2016 wurde in den maßgeblichen Gremien ein neues Wahlpflichtkonzept für alle Schulzweige beschlossen. Ziel des Wahlpflichtunterricht in allen Schulzweigen ist es, das bestehende bestehenden Bildungsangebot der Söhre-Schule sinnvoll zu ergänzen sowie Orientierung zu geben im Hinblick auf die weitere Lebensgestaltung unserer Schülerinnen und Schüler. Bestimmend waren dabei vor allem folgende Fragestellungen: „Wie gestalte ich mein (Erwerbs-) leben?“ und „Wie erlebe ich mich als Teil der Gesellschaft sowie der mich umgebenden Natur?“.

Folgende Grundprinzipien sollen dabei leitend sein:

  • Vielfältigkeit
  • schulzweigübergreifende Angebote
  • schulzweigspezifische Umsetzung der formulierten Leitprinzipien, Vorrang der Berufsorientierung im Haupt- und Realschulzweig

2. Organisation

Auf der Grundlage der oben formulierten leitenden Fragestellungen werden folgende übergreifende Themenbereiche (TB) differenziert, für die Angebote eingerichtet werden sollen:

  1. Fremdsprachen (TB 1)
  2. Wirtschaft und Technik (TB 2)
  3. Leben und Gesundheit (TB 3)
  4. Umwelt und Natur (TB 4)
  5. Informationstechnik (TB 5)
  6. Kulturelle Praxis (TB 6)


3. Grundsätze der inhaltlichen Ausgestaltung der Angebote

  • Es liegt ein Curriculum bzw. Jahresarbeitsplan vor, in dem auch die Prinzipien der Leistungsfeststellung gemäß gültiger Verordnung präzisiert sind.
  • Die inhaltliche Ausgestaltung ist in der jeweiligen Fachkonferenz diskutiert und abgestimmt worden. Die Durchführung eines Wahlpflichtangebots ist nicht an bestimmte Personen gebunden.
  • Die inhaltliche Ausgestaltung der Angebote ergänzt die Fachcurricula.
  • Praktische Ansätze und Produktorientierung sollen auch außerhalb der Arbeit in den Werkstätten Priorität haben * Mit den Schuljahren sollen die Anforderungen an Schülerinnen und Schüler wachsen.
  • Individualisierung und altersgerechte Selbständigkeit sollen im Vordergrund der inhaltlichen und methodischen Ausgestaltung der Angebote stehen.


4. Umsetzung in den Schulzweigen

Hauptschulzweig

Folgende Regelungen gelten für den Hauptschulschulzweig:

  • Dem Fach Arbeitslehre ist zum Zweck der Berufsorientierung ein besonderer Raum eingeräumt worden, indem es durchgängig zweistündig im Rahmen der schuleigenen Stundentafel unterrichtet wird. Im Rahmen kleiner Hauptschulklassen lässt sich so der Unterricht in allen Werkstätten problemlos durchführen.
  • Der Wahlpflichtunterricht wird als Projektunterricht durchgeführt, welcher in enger Zusammenarbeit mit den Klassenlehrer/-innen in besonderer Weise Teamfähigkeit und Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler fördert. Die Dokumentation in Form eines aussagekräftigen Portfolios eröffnet gute Möglichkeiten bei der Berufsberatung sowie als Dokumentation eigener Interessen und Stärken im Bewerbungsverfahren.
  • Im Jahrgang 9 werden die Stunden des Wahlpflichtunterrichts zum Projektunterricht und zur Ermöglichung eines Praxistages für alle Schüler/-innen verwendet.

Jahrgänge 7/8

auf Band (2-stündig)

Projektunterricht: Der Wahlpflichtunterricht wird in Form eines Projektunterrichts durchgeführt:

Hier gelten folgende Regelungen:

  • Der Unterricht wird durch die Klassenlehrer/-innen vorbereitet und durchgeführt.
  • Im halbjährlichen Wechsel werden zwei Oberthemen für Projekte angeboten, in die sich die Schüler/-innen einwählen.
  • Die Schülerinnen und Schüler arbeiten an je einem Projekt pro Halbjahr. Mitarbeit und Projektergebnis sind entsprechend der gültigen Verordnung Grundlagen der Bewertung.
  • Die Projekte können klassenübergreifend durchgeführt werden.

Jahrgang 9

Durchführung des Praxistages/Projektunterricht.

Realschulzweig

Folgende Regelungen gelten für den Realschulzweig:

Schülerinnen und Schüler, die Französisch als zweite Fremdsprache wählen, nehmen nicht am übrigen Wahlpflichtunterricht teil.
Dem Fach Arbeitslehre wird zum Zweck der Berufsorientierung ein besonderer Raum eingeräumt.
Die Angebote in den Jahrgängen 9 und 10 werden schulzweigübergreifend (Realschul- und Gymnasialzweig) und zweijährig organisiert.
Im Hinblick auf weiterführende Bildungsgänge sollen einzelne Wahlpflichtangebote eine Ergänzung zur jeweiligen Stundentafel im Jahrgang sein.

Angebote:

Jahrgang 7 Jahrgang 8 Jahrgang 9  Jahrgang 10
2 Bänder (jeweils 2-stündig) 2 Bänder (jeweils 2-stündig) 2 Bänder (jeweils 2-stündig) 1 Band (2-stündig)
Französisch (4-stündig + 1)
Arbeitslehre 1
Arbeitslehre 2
Arbeitslehre 3
(TB 2)
Naturwissenschaften (TB 4)
Sport und Gesundheit (TB 3)
Musik (TB 6)
Französisch (4-stündig)
Arbeitslehre 1 (TB 2)
Arbeitslehre 2 (bei entsprechender Nachfrage)
Informatik (TB 5)
Gesellschaftswissenschaften (TB 3 oder TB 4)
Naturwissenschaften (TB 4)
Sport und Gesundheit (TB 3)
Kunst (TB 6)
Französisch (4-stündig)
Informatik (TB 5)
Gesellschaftswissenschaften (TB 3 oder TB 4)
Arbeitswelt und Technik (TB 4)
Zweijährige Angebote, schulzweigübergreifend R/G:
Musik (TB 6)
Kunst (TB 6)
Naturwissenschaften (TB 4)
Sport und Gesundheit (TB 3)
Darstellendes Spiel (TB 6)
Arbeitslehre
Spanisch (TB 1)
Informatik (TB 5)
Französisch (2-stündig)
Zweijährige Angebote, schulzweigübergreifend R/G:
Musik (TB 6)
Kunst (TB 6)
Naturwissenschaften (TB 4)
Sport und Gesundheit (TB 3)
Darstellendes Spiel (TB 6)
Arbeitslehre Spanisch (TB 1)
Informatik (TB 5)


Gymnasialzweig

Folgende Regelungen gelten für den Gymnasialzweig:

  • Die Angebote in den Jahrgängen 9 und 10 werden schulzweigübergreifend (Realschul- und Gymnasialzweig) und zweijährig organisiert.
  • Im Hinblick auf weiterführende Bildungsgänge sollen einzelne Wahlpflichtangebote eine Ergänzung zur jeweiligen Stundentafel im Jahrgang sein.

Angebote:

Jahrgänge 9/10

auf Band (2stündig)

Zweijährige Angebote, schulzweigübergreifend R/G:
Musik (TB 6)
Kunst (TB 6)
Naturwissenschaften (TB 4)
Sport und Gesundheit (TB 3)
Darstellendes Spiel (TB 6)
Arbeitslehre (opt. Schülerfirma, TB 2)
Spanisch (TB 1)
Informatik (TB 5)


5. Evaluation

Das neue Wahlpflichtkonzept soll nach zwei Jahren einer Zwischenevaluation, nach vier Jahren einer abschließenden Evaluation unterzogen werden. Verantwortlich hierfür ist die Schulleitung.


6. Übergangsregelungen

  • Das neue Wahlpflichtkonzept wird mit dem neuen Jahrgang 7 im Schuljahr 2015/2016 eingeführt. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8, 9 und 10 werden bis zum Abschluss ihrer Schulzeit an der Söhre-Schule nach dem bestehenden Wahlpflichtkonzept unterrichtet.
  • Das schulzweigübergreifende zweijährige Angebot Bili-Englisch in den Jahrgängen 9 und 10 bleibt so lange bestehen, bis Schülerinnen und Schüler, die nach dem noch zu verabschiedenden neuen Bili-Konzept ab Jahrgang 6 unterrichtet werden, in den Jahrgang 9 eintreten.

Ansprechpartner sind Frau Tiedtke-Albrecht für den Haupt- und Realschulzweig sowie Frau Kaufmann für den Gymnasialzweig.

Bilingualer Unterricht

Bilingualer Unterricht an der Söhre-Schule

In einer sich immer schneller globalisierenden Welt ist die Fähigkeit, Informationen in englischer Sprache aufnehmen und bearbeiten zu können, eine grundlegende Kompetenz, die immer wichtiger wird, sei es in einem Studium oder in einem Ausbildungsberuf. Deshalb versteht die Söhre- Schule den bilingualen Unterricht nicht als Angebot der Talentförderung für Wenige. Vielmehr steht der bilinguale Unterricht grundsätzlich allen Schülerinnen und Schülern des Gymnasialzweigs offen. Der bilinguale Unterricht ist trotz der Unterrichtssprache Englisch Fachunterricht. Das bedeutet, dass ein Fach auf Englisch unterrichtet wird. Dies geschieht jedoch nicht ausschließlich, bei Unklarheiten greift man auf die deutsche Sprache zurück. Der Unterricht wird parallel zum Unterricht des jeweiligen Faches angeboten und ist deshalb auf einem Band organisiert. Schülerinnen und Schüler müssen sich entscheiden, ob sie den Fachunterricht regulär in deutscher Sprache belegen oder stattdessen das bilinguale Angebot wählen.
Zur vertieften Förderung der Fremdsprachenkompetenz haben alle sechsten gymnasialen Klassen eine Stunde Englisch zusätzlich. Mit Beginn des siebten Schuljahres können sich die Schülerinnen und Schüler nach Absprache mit den Klassen- und Fachlehrern dann in das bilinguale Unterrichtsangebot der Söhre-Schule einwählen.
Zunächst wird in der siebten Jahrgangsstufe Erdkunde bilingual unterrichtet. Dieser Unterricht erfolgt parallel zum Unterricht in deutscher Sprache. In den kommenden Jahrgängen acht bis zehn wird dann jährlich ein bilinguales Angebot in den Fächern Geschichte, Politik und Wirtschaft sowie Biologie unterbreitet. In diesen Fächern steht weiterhin die Vermittlung von Fachwissen im Vordergrund, Englisch als Sprache dient nur als Medium. Grammatik und sprachliche Fehler treten in den Hintergrund, Spaß bei Anwendung und Abbau von Hemmungen bei der Nutzung der Sprache sind wichtig.
Der bilinguale Unterricht bereitet im Rahmen des Schulverbundes auf die Unterrichtsangebote der Herderschule vor, die an der Söhre-Schule gewonnenen Kompetenzen können dort vertieft und erweitert werden.
Die Söhre-Schule ist für die Erweiterung des Bildungsangebots gut vorbereitet: Es steht ein im Bereich des bilingualen Unterrichtens erfahrenes bzw. gut fortgebildetes Team von Lehrerinnen und Lehrern zur Verfügung, die zum Sprachfach Englisch das andere Fach in ihrer Kombination anbieten können.

Ansprechpartner ist Herr Jochen Buchler.

Romanischer Tag

Einwahl zur zweiten Fremdsprache an der Söhre-Schule Lohfelden

Die Schüler des gymnasialen Bildungsgangs und Schüler aus der Förderstufe des Jahrgangs Sechs, die in ihrem nächsten Schuljahr Französisch als zweite Fremdsprache anwählen möchten, werden jährlich im März  durch einen  „Romanischen Tag“ über die zweite Fremdsprache informiert und spielerisch an das jeweilige Fach herangeführt.
In einer Doppelstunde wird Französisch durch drei Kolleginnen an drei Stationen vorgestellt:

  1. Die Kinder singen mit Gitarre begleitet ein Lied mit viel Bewegung, bei dem es um Zahlen geht, die so spielerisch ein erstes Mal geübt werden.
  2. Französische bereits bekannte Wörter werden gesammelt, einige neue hinzugelernt und zu einem kleinen szenischen Spiel verdichtet. So entsteht mit wenigen Worten ein kleines Stück, das in einer Schulklasse spielt.
  3. Durch Malen von Farben und Tieren sowie einigen Zahlen werden an der dritten Station schon optisch unterstützt erste französische Wörter geschrieben und gesprochen.


Darüber hinaus werden die Kinder über formale Vorgaben wie Anzahl der Arbeiten, Bedeutung der Wahl einer zweiten Fremdsprache, Aufwand für Vokabellernen und die Wichtigkeit des Lernens grammatischer Regeln informiert.
So sollen die Schülerinnen und Schüler mit viel Spaß erfahren, dass sie schon erste Wörter Französisch lernen können.
Parallel dazu wird Latein in einer Doppelstunde vorgestellt. Hier gibt es wichtige Informationen zu Inhalten und Organisation, aber auch viel Spaß an verschiedenen Stationen, unterstützt von einigen Siebtklässlern. Auf diese Weise lernen die Kinder etwas über römische Kultur und das Leben, aber auch erste Formen der Verben und ihrer Konjugation. Wie im Unterricht  werden kleine Texte übersetzt, am Schluss gibt es sogar einen kleinen Test. Untermauert wird die Lateinstunde durch Anschauungsmaterial, das Schüler besonders mögen.
In einer weiteren Doppelstunde wird Spanisch vorgestellt. Es werden in einem interessanten Rahmen Fragen beantwortet und über das Fach informiert. Es wird auf formale Vorgaben verwiesen, die Bedeutung des Vokabellernens und der Verbkonjugationen sowie des Lernens der grammatischen Regeln werden den Schülerinnen und Schülern erläutert. Die Kinder lernen schon sich vorzustellen und Wörter im Vergleich mit anderen Sprachen abzuleiten. Das gemeinsame Lesen kurzer Texte rundet die Informationsveranstaltung ab.
Der Romanische Tag ist eine wichtige Aktion an unserer Schule, um die Schülerinnen und Schüler zu informieren und sie zum ersten Sprechen in der anvisierten Fremdsprache anzuhalten.
Eine Elterninformation zur Wahl der zweiten Fremdsprache findet jeweils im April in der Söhre-Schule statt: Die Gymnasialzweigleiterin, Frau Kaufmann, informiert gemeinsam mit den Fachvorstehern der Fächer Französisch, Latein und Spanisch  über die zweite Fremdsprache. Gleichzeitig wird es Raum für Fragen seitens der Eltern geben.

Petra Fadell, Fachvorsteherin Französisch/ Spanisch

 

DELF

Französisches Sprachdiplom DELF an der Söhre-Schule

Die Söhre-Schule Lohfelden bietet seit dem Schuljahr 2016/17 für Französisch lernende Kinder die Möglichkeit, ein Sprachdiplom in Französisch abzulegen. Die Schülerinnen und Schüler werden wöchentlich in einem einstündigen AG-Kurs von einer Französischlehrerin darauf vorbereitet.

Das DELF (Diplôme d´études en langue française) richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe und ist ein international anerkanntes Zertifikat für Französisch als Fremdsprache. Es bescheinigt die Kompetenzniveaus A1 bis B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER). Das Sprachzertifikat DELF für Französisch als Fremdsprache wird vom französischen Bildungsministerium vergeben und ist weltweit anerkannt.

 

Dieses Sprachdiplom stellt für die Schülerinnen und Schüler eine Möglichkeit dar, ein international bekanntes und anerkanntes Zertifikat zu erlangen. Für potentielle Arbeitgeber ist eine solche schulexterne Fremdsprachenzertifizierung aufgrund einer internationalen Vergleichbarkeit, einer hohen Transparenz, Objektivität und Validität ein zuverlässiger Qualifikationsnachweis. Mit dieser offiziellen Bescheinigung der Französischkenntnisse kann ihr Kind bei einer Bewerbung um einen Studien- oder Arbeitsplatz, gegebenenfalls auch um einem Praktikumsplatz punkten.

Die Prüfungsinhalte sind den gewohnten Sprechsituationen und Interessen der Jugendlichen angepasst und stellen Themen wie Familie, Freunde, Freizeit und Schule in den Mittelpunkt.

 

Sofern die Fachlehrerin oder der Fachlehrer eine Empfehlung zur Teilnahme an der Prüfung gegeben hat, halten wir eine Anmeldung zu dieser Prüfung für eine sinnvolle Investition in die Zukunft Ihres Kindes. Um die Entscheidung für oder gegen eine Anmeldung zu erleichtern, werden in den jeweiligen Klassen vorher Übungen in individualisierter Form und Probetests separat vom Unterricht durchgeführt (AG). Die Übungen sind den Themen und Inhalten des Unterrichts angepasst und die in der AG erlernten Inhalte, Redewendungen und der Wortschatz können sich positiv auf den regulären Französischunterricht auswirken. Den Schülerinnen und Schülern werden durch die Fachlehrerinnen und Fachlehrer Empfehlungen ausgesprochen, die auf den Ergebnissen dieser Probetests und auf unseren Erfahrungen mit dem DELF basieren. Diese Empfehlungen stellen aber selbstverständlich keine Garantien dar. Die in der Mittelstufe erzielten Niveaus des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens können in der Oberstufe an den weiterführenden Schulen erweitert werden (z.B. A2, B1, B2).

 

Zuständiges Prüfungszentrum für den nördlichen Landkreise Hessens sind verschiedene Schulen in und um Kassel, die schriftlichen Prüfungen erfolgen an der Söhre-Schule, die mündlichen Prüfungen an der Albert-Schweitzer-Schule in Kassel. In Gruppenprüfungen werden die Kandidaten im Hör- und Leseverstehen sowie im schriftlichen Ausdruck geprüft. Der mündliche Ausdruck und die Interaktion zwischen Sprechern erfolgt in Einzelprüfungen. Die Auswertung der Prüfungen findet am Institut Français in Mainz statt und auch die Zertifikate werden dort ausgestellt.

Um Näheres über das DELF und die Prüfungen zu erfahren, können Sie im Internet den Link www.ciep.fr/delf-scolaire oder www.institutfrancais.de aufrufen.

 

Die Anmeldefrist für die Prüfungen wird in der DELF-AG bekannt gegeben, die Anmeldung erfolgt über den Fachlehrer Französisch. Die Kosten für die DELF-Prüfung A1, die wir zunächst anbieten, belaufen sich auf 22.- Euro. Bei Interesse wird der Fachlehrer weitere Informationen und genaue Termine geben.  

 

Petra Fadell

(Französischlehrerin und DELF- Prüferin)

konfessionell-kooperierenden Religionsunterricht

Projekt des konfessionell-kooperierenden Religionsunterrichts an der Söhre-Schule

Der Regelfall an der Söhre-Schule für getaufte Schülerinnen und Schüler ist die Teilnahme am Religionsunterricht in der jeweiligen Konfession. Wenn Schülerinnen und Schüler einer anderen Religionsgemeinschaft angehören oder konfessionslos sind, dürfen selbstverständlich trotzdem am Religionsunterricht teilnehmen oder belegen alternativ zum Religionsunterricht das Fach Ethik.

Im Regelfall wird der Religionsunterricht an den Schulen in Hessen getrennt nach Konfessionen erteilt. Daneben sind Ausnahmeregelungen zur Bildung von Lerngruppen gestattet.

Die Kollegen des Fachbereichs Religion an der Söhre-Schule arbeiten gern und gut miteinander. Das gemeinsame Ziel ist ein qualitativ guter Religionsunterricht. Wichtig ist dazu ein Bewusstmachen der eigenen Identität als Grundlage für Verständigung, überkonfessionell bzw. interreligiös.
Unsere Gesellschaft verändert sich. Man erkennt bei Schülerinnen und Schülern eine zunehmende Distanz zu einer kirchlichen Christlichkeit, andererseits ist ein religiöses Interesse vorhanden. Den Schülern sind konfessionelle Trennungen nach evangelisch und katholisch nicht mehr verständlich.

Die Söhre-Schule kann jetzt in Absprache mit beiden christlichen Konfessionen hin zu einer neuen Organisationsform kommen. Die Söhre-Schule wird damit zu einer Schule, die durchgängig und in allen Jahrgängen konfessionell-kooperierenden Religionsunterricht anbietet. So lernen die Schüler von Anfang an Gemeinsames statt Trennendes, erfahren die Aufhebung von konfessioneller Aufteilung von Klassen und schulen damit ihre Dialogfähigkeit.

Mit diesem Vorhaben stärken wir durch den klassenübergreifenden Unterricht das Miteinander der Schüler formal und inhaltlich.

Wir freuen uns auf die Möglichkeit, als eine von wenigen Schulen in Hessen dieses neue Modell einzuführen und sind zuversichtlich, das Ansehen der Fächer Religion und Ethik langfristig zu sichern und den wichtigen Bildungsauftrag der Werterziehung und moralischen Orientierung somit erfolgreich umzusetzen.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Fichtner (Fachbereich Religion), die das Projekt initiiert hat und hauptverantwortlich betreut.