Exkursion des Fachbereichs Latein nach Trier

Seit einigen Jahren fahren die Lateinschüler und Lateinschülerinnen des jeweiligen Jahrgangs 9 der Söhre-Schule nach Trier, um eine kleine Zeitreise in die Welt der Römer zu machen. 

Die Stadt Trier bietet als ehemalige Kaiserresidenzstadt des römischen Reiches sieben UNESCO-Weltkulturerbestättenmit römischem Hintergrund in einer einzigen Stadt: 

- die Porta nigra, das ehemalige nördliche Stadttor der antiken Stadt Trier

- die Kaiserthermen und die Barbarathermen, antike Badeanlagen der badefreudigen Römer

- das Amphitheater, in dem Gladiatorenkämpfe stattfanden

- die Basilika, heute eine Kirche, damals aber Palast des Kaisers Konstantin des Großen

- der Dom, der zu Römerzeiten der Palast von Konstantins Mutter Helena war

- Reste einer antiken Römerbrücke.

Zudem zeigt das Rheinische Landesmuseum viele interessante Fundstücke zur Römerzeit und an vielen Gebäuden der Stadt Trier finden sich lateinische Inschriften zum Übersetzen.

Ein Höhepunkt der Fahrt ist der Besuch in der Gladiatorenschule von Trier. Die Schüler dürfen Teile einer Gladiatorenrüstung anprobieren und verschiedene Kampftechniken wie Speerwerfen, Schildkampf und den Umgang mit dem Wurfnetz selbst ausprobieren. Dabei merken die Schüler schnell, dass diese Rüstungen ziemlich schwer waren und dass das, was in Film und Fernsehen immer so leicht aussieht, in Wirklichkeit sehr anstrengend ist.

Da die Fahrt in Kooperation mit der Wilhelm-Leuschner Schule in Niestetal, der IGS Kaufungen und der offenen Schule Waldau aus dem Schulverbund Kassel-Ost durchgeführt wird, lernen die Schüler und Schülerinnen der Söhre-Schule auch Gleichaltrige aus den anderen Schulen kennen, die ihnen dann an der Oberstufenverbundschule, der Herder-Schule, in den Lateinkursen wieder begegnen werden.

In der Gladiatorenschule

Schülerinnen und Schüler beim Stadtrundgang

Auf den Spuren der alten Römer

Die Schülerinnen und Schüler mit ihrem Lehrer Herr Waldow