Antigen-Selbsttestungen ab dem 19.04.2021

 

Testpflicht

Eine Teilnahme am Präsenzunterricht ist nur bei Nachweis eines negativen Testergebnisses möglich. Dies kann entweder durch die Selbsttestung in der Schule oder durch die Vorlage eines außerhalb der Schule durchgeführten Bürgertests erfolgen. Bitte beachten Sie, dass das Ergebnis nicht älter als 72 Stunden sein darf.
(siehe Elternbrief vom 12.04.2021, in einfacher Sprache
, arabisch, englisch, polnisch, russisch und türkisch)

Schülerinnen und Schüler, die der Schule keinen Nachweis über ein negatives Testergebnis vorlegen und auch nicht vom Selbsttestangebot in der Schule Gebrauch machen, müssen das Schulgelände verlassen und werden ausschließlich im Distanzunterricht beschult.

Ein zuhause durchgeführter Selbsttest reicht als Nachweis nicht aus.

Wichtig: Bitte vergessen Sie nicht, Ihrem Kind die Einwilligungserklärung mit dem ersten Schulbesuch nach den Osterferien mitzugeben. Alternativ können Sie die unterschriebene Erklärung den Klassenleitungen als PDF-Datei per E-Mail zukommen lassen.

Selbstverständlich kann die Einwilligungserklärung zu einem späteren Zeitpunkt vorgelegt werden. Ich bitte aber darum, dass die Vorlage dann in Papierform direkt vor der Testung erfolgt.

 

Wichtig

Bitte beachten Sie, dass nach Ablauf von 72 Stunden nach der letzten Testung ein erneuter Nachweis eines negativen Testergebnisses vorgelegt werden muss, damit Ihr Kind am Präsenzunterricht teilnehmen kann.

Deshalb kann die Vorlage eines negativen Testergebnisses nach einem Bürger-Schnelltest an allen Tagen vor Unterrichtsbeginn erfolgen.

Als Eltern haben Sie die Möglichkeit, sich gegen die Testung Ihres Kindes zu entscheiden. In diesem Fall melden Sie Ihr Kind bitte schriftlich vom Unterricht ab. Ihr Kind erhält dann Aufgabenstellungen, die zuhause bearbeitet werden müssen. Dabei kann mit einer Betreuung durch Lehrkräfte wie im Präsenzunterricht nicht gerechnet werden.

 

Wann und wo finden die Selbsttestungen statt?

Die Selbsttestungen finden für alle Schüler*innen einheitlich am Montag und am Mittwoch statt.

Die Selbsttestungen werden ab 8.15 Uhr vor Beginn des eigentlichen Unterrichts im Klassen- bzw. Kursverband in einem Klassenraum durchgeführt.

Für die Schüler*innen in der Notbetreuung, für Schüler*innen der Risikogruppe, die in einzelnen Stunden präsenzbeschult werden, sowie Schüler*innen mit Förderbedarf der Jahrgänge 7 bis 10 in zeitweisem Präsenzunterricht wird es gesondert Regelungen geben. Über diese werden die betroffenen Lehrkräfte sowie Schüler*innen bzw. Eltern informiert.

Für den Fall, dass Ihr Kind während eines Selbsttests in der Schule nicht anwesend sein konnte, gilt folgende Regelung:

Sollte am Tag der Rückkehr in den Unterricht keine Testung im Klassenverband stattfinden,

  • legen die betroffenen Schüler*innen der Lehrkraft vor Unterrichtsbeginn ein gültiges negatives Ergebnis eines Bürgerschnelltests vor

oder

  • führen an Tagen, an denen keine Selbsttestung stattfindet, vor Unterrichtsbeginn eine begleitete Selbsttestung durch. Dazu finden sich die Schüler*innen vor der ersten Stunde vor der Cafeteria ein und werden dort von einem Mitglied der Schulleitung zur Durchführung der Selbsttestung abgeholt.

Um eine reibungslose Durchführung von Selbsttestungen in der Schule zu gewährleisten, sind alle Schüler*innen zur Pünktlichkeit vor der ersten Stunde angehalten.

WichtigBitte stellen Sie unbedingt sicher, dass Ihr Kind die Einwilligungserklärung am ersten Schultag dabei hat, da die Testungen am Montag, den 19.04.2021, bzw. am Montag, den 26.04.2021 beginnen.

Alternativ haben Sie die Möglichkeit, die unterschriebene Einwilligungserklärung der Klassenleitung Ihres Kindes vorab digital über E-Mail zukommen zu lassen.

In Ergänzung zu dieser Neuregelung übersende ich Ihnen die aktualisierte Einwilligungserklärung für die Teilnahme an Selbsttestungen in der Schule, die Sie bitte verwenden.

Bitte nehmen Sie die Datenschutzinformationen zur Kenntnis.

 

Wer begleitet die Schüler*innen bei den Selbsttestungen?

Die erstmaligen Testungen nach den Osterferien werden durch die Klassenlehrer*innen begleitet.

Wichtig: Alle Klassenlehrer*innen werden vor der erstmaligen Durchführung der Selbsttestungen mit den Schüler*innen den Testablauf wie auch den Umgang, Ablauf und Vorgehen bei gegebenenfalls positiven Testergebnissen besprechen. Dies soll helfen, Ängste zu nehmen und die Klassengemeinschaft für die gemeinsame Verantwortung sowie für einen vertrauensvollen und sensiblen Umgang untereinander zu sensibilisieren. Damit soll auch verhindert werden, dass betroffene Schüler*innen nach einem positiven Testergebnis stigmatisiert werden.

Anschließend werden die Selbsttestungen in Begleitung der nach Stundenplan eingesetzten Lehrkräfte durchgeführt.

 

Wie läuft die Selbsttestung ab?

Die Durchführung der Tests erfolgt ausschließlich eigenhändig durch die Schüler*innen. Die Lehrkraft unterstützt die Schüler*innen, indem Sie den Testablauf zuvor erläutert und anleitet.

Wichtig: Die Schüler*innen führen die Selbsttestungen in Begleitung einer Lehrkraft selbstständig durch. Da nur ein einfacher Abstrich im vorderen Nasenbereich vorgenommen wird, ist die Selbsttestung nicht unangenehm. Schüler*innen weiterführender Schulen hatten nach bisher gemachten Erfahrungen keine Probleme mit der angeleiteten Durchführung.

 

Was passiert bei einem positiven Testergebnis?

Bei einem positiven Testergebnis werden die betroffenen Eltern und das Gesundheitsamt von uns umgehend in Kenntnis gesetzt. Das Kind wird von einem Mitglied der Schulleitung in einem dafür vorgesehenen Raum bis zur umgehenden Abholung durch die Eltern betreut.

Die Lehrkraft trägt dafür Sorge, dass mit einem positiven Testergebnis diskret, vertrauensvoll und sensibel umgegangen wird. Wichtig ist es, deutlich zu machen, dass ein positives Ergebnis eines Antigen-Schnelltests zunächst nur als Verdachtsfall zu betrachten ist.

Wichtig: Sie als Eltern sind verpflichtet, so schnell wie möglich zur weiteren Abklärung einen PCR-Test zu veranlassen. Zur Testung kann jede Testmöglichkeit (Arztpraxen oder Testzentren in Hessen - auch telefonisch erreichbar unter 116117) genutzt werden. Bis zur Vorlage des Ergebnisses muss sich Ihr Kind in Quarantäne begeben.

Zwar unterliegen Eltern, Geschwisterkinder und sonstige Haushaltsangehörige bei einem positiven Ergebnis eines Antigen-Selbsttests keiner Quarantänepflicht, dennoch sollten auch sie bis zur Abklärung durch einen PCR-Test Kontakte nach Möglichkeit reduzieren.

Information des Gesundheitsamtes zum Download.

Die Einstufung als Verdachtsfall bedeutet, dass die übrigen Schüler*innen bis zur abschließenden Klärung weiter am Präsenzunterricht teilnehmen. 

 

Wo sollte ich mich mit meinem Kind vorab weiter informieren?

Um möglichen Unsicherheiten und Ängsten entgegenzutreten, bitte ich Sie, sich gemeinsam mit Ihrem Kind über die Durchführung des Selbsttests zu informieren.

Hierzu finden Sie ein informatives Video auf den Seiten des Herstellers.

Eine besonders kindgerechte Erklärung finden Sie hier.

Antworten auf weitere Fragen gibt eine FAQ-Liste des HKM.

 

Sonderregelungen für Montag, den 26.04.2021

Wichtig: Für die Teilgruppen, die am 26.04.2021 erstmals in den Unterricht zurückkehren, findet Klassenlehrerunterricht in der ersten und zweiten Stunde statt.

Die Klassenlehrer*innen begleiten die Schüler*innen bei der erstmaligen Selbsttestung.

Sollten Sie eine Notbetreuung für Ihr Kind benötigen, informieren Sie bitte die Klassenleitung im Vorfeld.

Alle Schüler*innen, bei denen eine Einwilligungserklärung zur Selbsttestung vorliegt, führen in Begleitung der Klassenlehrer*innen die Selbsttestung am 26.04.2021 erstmals durch.

 

Sollten Sie Ihr Kind bei der ersten Selbsttestung begleiten wollen, bitte ich Sie Folgendes zu beachten. Da weitere Schülerkontakte nicht auszuschließen sind, müssen Sie nach den aktuellen Hygienebestimmungen zur Begleitung ein negatives Testergebnis vorlegen, welches nicht älter als 72 Stunden ist.

Bitte teilen Sie der Klassenleitung Ihres Kindes umgehend mit, wenn Sie Ihr Kind begleiten möchten.

Die Durchführung des ersten Selbsttests wird dann nicht im Klassenraum, sondern in Begleitung eines Schulleitungsmitgliedes erfolgen.

 

 

Liebe Eltern, ich bedanke mich für Ihre Unterstützung bei der gemeinsamen Bewältigung der Herausforderungen in dieser schwierigen Zeit.

 

Mit freundlichen Grüßen 

Arno Scheinost