Arbeit im Schulverbund

Die Söhre-Schule möchte allen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit begleiteter und damit möglichst fließender Übergänge im Laufe ihrer Schulzeit eröffnen. Zu diesem Zweck haben wir gemeinsam mit den zuführenden Grundschulen sowie der weiterführenden gymnasialen Oberstufe der Herderschule Kassel in den vergangenen Jahren einen regelmäßigen Austausch sowie feste Arbeitsstrukturen etabliert.

a) Schulverbund mit den Grundschulen

Zum Schulverbund gehören die folgenden Grundschulen:
Grundschule Am Lindenplatz in Fuldabrück, Grundschule Regenbogenschule in Lohfelden, Grundschule Vollmarshausen und die Grundschule Söhrewald. Die gemeinsame Arbeit hat das Ziel, den Schulwechsel in die weiterführende Schule vorzubereiten und ihn für die Schülerinnen und Schüler möglichst reibungslos zu gestalten.

Im Laufe der mittlerweile jahrelangen Zusammenarbeit haben sich folgende Aktivitäten bewährt und sind fester Bestandteil im Jahresrhythmus jeder Schule geworden:

  • regelmäßige Konferenzen der Grundschulleiterinnen, des Schulleiters und des Förderstufenleiters der Söhre-Schule
  • eine jährliche gemeinsame Veranstaltung wechselweise zu den Bereichen Kunst, Musik, Sport oder Umwelt, an der Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 der Grundschulen und der Klassen 5 der Söhre-Schule gemeinsam teilnehmen
  • gemeinsame pädagogische Konferenzen und Fortbildungsveranstaltungen zu allgemeinen und fachbezogenen Fragestellungen von Lehrerinnen und Lehrern der Verbundsschulen
  • jährlicher Erfahrungsaustausch der neuen Klassenlehrer der Söhre-Schule mit den ehemaligen Klassenlehrern der Grundschulen zur Lernentwicklung der Kinder
  • jährlicher Hospitationsvormittag aller Grundschulklassen des Jahrgangs 4 in der Söhre-Schule
  • Einladung aller Verbundschulen zum „Tag der Offenen Tür“ in der Söhre–Schule
  • intensive Absprachen zwischen den abgebenden Klassenlehrern der Grundschulen und dem Förderstufenleiter 5/6 und dem Gymnasialzweigleiter der Söhre-Schule hinsichtlich der Klassenzusammensetzung für den kommenden Jahrgang 5

b) Schulverbund Kassel-Ost

Zum Schulverbund Kassel-Ost gehören die folgenden Schulen:
Söhre-Schule Lohfelden (KGS), Ahnatal-Schule Vellmar (IGS), J.-v.-Eichendorff-Schule Kassel (KGS), Luisenschule Kassel (RS), Offene Schule Waldau (IGS), Schule Hegelsberg Kassel (KGS), Gesamtschule Fuldatal (IGS), Gesamtschule Kaufungen (IGS), Wilhelm-Leuschner-Schule Niestetal (IGS), Herderschule Kassel (gymnasiale Oberstufenschule).

Die horizontale und vertikale Zusammenarbeit erfolgt auf unterschiedlichen Ebenen (Fachkonferenzen, Klassenlehrer, Schulzweigleiter, Schulleiter, Koordinatoren) und in wechselnden Gruppierungen.

Das im Schulverbund etablierte Maßnahmenbündel bietet sowohl Eltern als auch Jugendlichen Hilfestellungen und Orientierung. Es soll für alle Beteiligten den not-wendigen Schulwechsel vorbereiten und erleichtern und damit den Übergang in weiterführende Schulen weitestgehend bruchlos ermöglichen.

Beginnend in der ersten Hälfte der Jahrgangsstufe 9 liegt der zeitliche Schwerpunkt im ersten Schulhalbjahr der Jahrgangsstufe 10:

  • Der Koordinator stellt in jeder gymnasialen Abschlussklasse zu Schuljahres-beginn in einer Doppelstunde die wesentlichen Unterschiede zwischen beruflichen und allgemeinbildenden Gymnasien vor.
  • Jeder Jugendliche, der in ein allgemeinbildendes oder berufliches Gymnasium wechseln möchte, kann ein Beratungsangebot (Einzelberatung mit/ohne Eltern, Beratung in Dreiergruppen) beim Koordinator wahrnehmen. Die Beratungsergebnisse werden außerdem der/dem Klassenlehrer/in als Kurzprotokoll zur Verfügung gestellt.
  • Vertreter von beruflichen Gymnasien sowie der Koordinator der Herderschule informieren die Jugendlichen und ihre Eltern in zentralen Abendveranstaltungen.
  • Eine Gesprächsrunde zwischen ehemaligen und potentiellen Übergängerin-nen und Übergängern dient zum Informationsaustausch aus Schülersicht.
  • Tage der Offenen Tür (an der Herderschule sogar mit einem unterrichtlichen Hospitationsangebot) helfen den Jugendlichen und ihren Eltern bei der Entscheidungsfindung.


In der Praxis hat sich diese Kombination aus schulübergreifender Kooperation (Fachkonferenzen, Schulleitungen, Koordinatoren), schulübergreifender Information und schulinterner Beratung (Koordinatoren, Sprechstunden, Tage der Offenen Tür, Gesprächsrunden) sowie Beobachtung der Leistungsentwicklung nach dem Schulwechsel (Koordinator) sehr bewährt.