Fahrbegleiter

Fahrbegleiter

Seit 2008 werden Schülerinnen und Schüler unserer Schule in Zusammenarbeit mit der KVG als Fahrbegleiterinnen und Fahrbegleiter ausgebildet. Die Ausbildung zählt zum festen Bestandteil des „Sozialen Lernens“ an der Schule.
„Wir sind Vorbilder“, „Wir arbeiten als Team“, „Wir handeln überlegt“. Das sind die wichtigsten Leitsätze für die neu ausgebildeten Fahrbegleiterinnen und Fahrbegleiter der Söhre-Schule, die sich für mehr Sicherheit in den Schulbussen und Straßenbahnen engagieren wollen. Dazu nehmen jährlich Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 8 an einem mehrtägigen Ausbildungskurs teil.
Dieser wird von der Kasseler Verkehrsgesellschaft in Kooperation mit dem Polizeipräsidium Nordhessen vorbereitet und durchgeführt. Zu der Ausbildung gehörten z.B. das Erkennen und Einschätzen von problematischen Situationen, sicheres und freundliches Auftreten sowie die richtige Streitschlichtung in Schulbussen und Straßenbahnen. „In den Bussen ist viel los. Oft gibt es Auseinandersetzungen. Die Busse sollen Mittel zum Zweck sein, niemand sollte gemobbt werden.“, so eine unserer Fahrbegleiterinnen.
Für ihr soziales Engagement und ihre Einsatzbereitschaft werden die Jugendlichen in der Mensa der Söhre-Schule mit einem Teilnahmezertifikat und einem Fahrbegleiterausweis geehrt. Dabei sind neben den Verantwortlichen der Kasseler Verkehrsgesellschaft und der Polizei auch immer hochrangige Vertreterinnen und Vertreter des Landkreises sowie der Gemeinde Lohfelden anwesend, die das Projekt seit Anbeginn wohlwollend unterstützen und begleiten.
Ansprechpartner und Betreuer für die Schülerinnen und Schüler ist Axel Theis, Leiter der Förderstufe.

Gruppe der Fahrbegleiter

Fahrradwerkstatt

Fahrradwerkstatt der Söhre-Schule

Vier Fragen an den Leiter der Fahrradwerkstatt der Söhre-Schule, Axel Theis

Warum bietet die Söhre-Schule eine Fahrradwerkstatt an?
Wir bieten die Fahrradwerkstatt an, weil die Schülerinnen und Schüler dort viele Dinge, die für ihr späteres Berufsleben wichtig sind, lernen können wie zum Beispiel technisches Verständnis, Teamarbeit und Problemlösen.
Außerdem habe ich selber sehr viel Spaß am Fahrradfahren und möchte die Schülerinnen und Schüler auch dafür begeistern, selber (mehr) Fahrrad zu fahren, denn das bedeutet, sich gleichzeitig sportlich zu betätigen und etwas für die Umwelt zu tun.

Was lernen die Schülerinnen und Schüler dort?
Die Schülerinnen und Schüler lernen Fahrradteile und Werkzeuge kennen und beschäftigen sich auch theoretisch mit Aufbau, Funktion und Unterscheidung von Rahmen, Gabel, Bereifung, Bremsen, Schaltungen und Beleuchtung.
Sie erwerben technisches Wissen und erlernen handwerkliche Fähigkeiten (Reparieren, Montieren, Reinigen) sowie soziale Umgangsformen (Zusammenarbeit, Umgang mit Mitarbeitern und Kunden), welche ihnen im späteren Berufsleben helfen können.
Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten Reparaturaufträge möglichst selbständig: sie überprüfen, notieren, ersetzen, reparieren, dokumentieren Defekte, besorgen Ersatzteile, usw. Dabei arbeiten sie in Teams zu zweit oder zu dritt an einem Fahrrad.
Daneben lernen sie, welche Bedingungen ein verkehrssicheres Fahrrad zu erfüllen hat und wie sie ihr eigenes Fahrrad wieder verkehrssicher machen können.

Was macht besonderen Spaß bei der Arbeit?
Mir macht es am meisten Spaß zu sehen, wie die Schülerinnen und Schüler wirklich etwas dazulernen  und selber so lange an dem Fahrrad arbeiten, bis sie das Problem gefunden und behoben haben.
Weiterhin ist die Planung, Organisation und Durchführung unseres traditionellen Fahrradbasars eine Woche vor den Osterferien für alle Beteiligten aus der Schulgemeinde eine große und interessante Herausforderung.
Auch bereitet mir die Arbeit im Team mit den Schülerinnen und Schülern sehr viel Spaß.

Was ist noch zur Fahrradwerkstatt zu sagen?
Wenn jemand - egal, ob Schüler/in, Lehrer/-in, Eltern, Nachbarn, Bekannte - ein kaputtes, verschmutztes Fahrrad hat, kann er/sie es gerne zu uns bringen. Wir versuchen unser Bestes. Wartezeit ist bitte einzukalkulieren.
Unsere Arbeitszeiten sind jeweils in den Mittagspausen am Montag, Dienstag und Donnerstag (12.30 Uhr bis 13.30 Uhr) und am Donnerstagnachmittag von 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr.

Schueler arbeiten an einem Fahrrad

Schueler arbeiten an einem Fahrrad

Ein Blick in die Werkstatt

die Gruppe der Schüler

Schulsanitätsdienst

Unsere Schulsanitäter

Seit einigen Jahren ist der Schulsanitätsdienst ein wichtiger Teil der Söhre-Schule Lohfelden. Momentan gibt es an der Söhre-Schule elf aktive Schulsanitäter und -sanitäterinnen. Die Schulsanitäter sind in der gesamtem Unterichts- sowie Pausenzeit verfügbar. In der Unterichtszeit können die Schulsanitäter über eine bestimmte Handy-App alarmiert und auf diese Weise schnell und gezielt zum Notfallort geschickt werden. Dort versorgen sie die Verletzten, wie in der 30-stündigen Ausbildung zum Schulsanitäter gelernt. In den Pausen versorgen immer zwei Schulsanitäter die Schüler und Schülerinnen, die sich verletzt haben oder anderweitig erkrankt sind.

 

Ausbildung:

Jeder Schüler, der Interesse hat, kann ab der 7. Klasse die Ausbildung zum Schulsanitäter beginnen. Diese Ausbildung dauert etwa ein Schuljahr, sodass man in der 8. Klasse ausgebildeter Schulsanitäter ist. Ausgebildet werden unsere Schulsanitäter und -sanitätertinnen von Sascha Mardorf (Arbeiter-Samariter-Bund). Einmal in der Woche findet nach dem Unterricht die AG statt, in der die verschiedenen Themen behandelt werden.

 

Einsatzgebiete des Schulsanitätsdienstes:

Der Schulsanitätsdienst ist auch außerhalb der regulären Schulzeit aktiv, beispielsweise bei Sportveranstaltungen wie Bundesjugendspielen, Fußballturnieren oder anderen großen Schulveranstaltungen.

 

Ablauf eines Einsatzes am Beispiel erklärt:

Die Klasse 9a spielt im Sportunterricht auf dem Außengelände Fußball. Plötzlich bricht eine Schülerin aufgrund von Kreislaufstörungen zusammen. Die Aufsicht führende Lehrerin ruft sofort im Sekreteriat an und meldet den Unfall, woraufhin die Sekretärin umgehend über das Alarmierungssystem den Schulsanitätsdienst ruft. Die Schulsanitäter/innen bekommen die Alamierung auf ihr Handy und laufen zum Einsatzort, voll ausgestattet mit Notfallrucksack und Schulsanitäter-Weste. Umgehend bringen die Schulsanitäter/-innen das Mädchen in die stabile Seitenlage, messen die Vitalwerte und überwachen die Patientin. Parallel wird über das Sekreteriat der Rettungsdienst verständigt, der von einem weiteren Schulsanitäter eingewiesen und zur Patientin gebracht wird.