Im Fokus der Erasmus+ Schulpartnerschaften stehen Begegnungen von Schülerinnen, Schülern und ihren Lehrkräften. Die Projektarbeit sollte sich Themen wie demokratischer Bildung oder der Vermittlung interkultureller Kompetenzen und Toleranz in der Schule widmen. In diesem Projekttyp werden außerdem Langzeitaufenthalte von Kindern und Jugendlichen an einer Partnerschule gefördert. In der Regel werden ein- bis zweijährige Schulpartnerschaften zwischen zwei bis sechs Schulen gefördert.

 

Erasmus+ soll lebenslanges Lernen fördern, nachhaltiges Wachstum ermöglichen, sozialen Zusammenhalt und die europäische Identität stärken sowie Innovationen vorantreiben. Im Zentrum des Programms stehen dabei die Themen Inklusion und Diversität, Digitalisierung, politische Bildung und Nachhaltigkeit, die eng miteinander verbunden sind.

 

Abschlussbericht

„Dein Leben – mein Leben“ - „Tu vida – mi vida vida“ 2019-2021

An diesem Erasmus+-Projekt sind Schülerinnen und Schüler der Söhre-Schule gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Deutschen Schule Zaragoza, des Colegio Alemán San Alberto Magno, beteiligt. 

In einer vorbereitenden Phase, die online über die Plattform eTwinning erfolgte, arbeiteteten alle Schüler*innen des Spanischkurses im Jahrgang 8 (2. Fremdsprache) mit den Schüler*innen der 2o de ESO Deutschen Schule in Zaragoza zu verschiedenen Themen ihres schulischen und außerschulischen Alltags zusammen. Eine Herausforderung bestand für die Lohfeldener Schüler*innen darin, sich schon im Verlauf ihres zweiten Lernjahrs in der Fremdsprache für Muttersprachler*innen verständlich auszudrücken und deren Texte zu verstehen. 

Für die persönliche Begegnung, an der ca. 50 Schüler*innen aus beiden Schulen beteiligt sein sollten, waren im April 2020 ein Besuch in Zaragoza und im Juni 2020 ein Besuch in Lohfelden bei Kassel vorgesehen. Während diese beiden Begegnungen sollten die Schüler*innen gemeinsam an verschiedenen Aspekten ihres täglichen Lebens, ihres schulischen und soziokulturellen Umfelds arbeiten. 

Durch die sich im Frühjahr 2020 verschärfende Corona-Pandemie konnten die geplanten Begegnungen samt der Besuche in Gastfamilien leider nicht realisiert werden. 

An die Stelle der persönlichen Begegnung trat ein erweiterter virtueller Austausch über die Plattform eTwinning. 

Einige der Projektergebnisse und Rückmeldungen beteiligter Schüler*innen sind hier zu sehen. 

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Trotz der ausgefallenen persönlichen Begegnung denken wir, dass der Kontakt über das Erasmus+-Projekt es den Schüler*innen ermöglicht hat, sich der kulturellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede bewusst zu werden und einen toleranten Umgang mit Verschiedenheit einzuüben. 

Schüler*innenkommentare

Stimmen zum Erasmus+-Projekt „Tu vida – mi vida“ aus dem Spanischkurs im Jahrgang 9

Stimmen zum Erasmus+-Projekt „Tu vida – mi vida“ aus dem Spanischkurs im Jahrgang 9

 

Leonora Mehmedi, Klasse 9a:

Sí, definitivamente volvería a participar en un proyecto de este tipo. Es una pena que no podemos viajar pero te acostumbras. [Ja, ich würde auf jeden Fall wieder an einem solchen Projekt teilnehmen. Es ist schade, dass wir nicht reisen können, aber daran gewöhnt man sich.]

Ich würde gerne wieder in die Schule gehen und die Projekte im Spanischunterricht wieder weitermachen. Die Aufgabe auf eTwinning war sehr cool. Es ist etwas anderes, etwas Neues auf einer Internetseite zu erarbeiten. Eine AG würde ich nicht bevorzugen; der Spanischunterricht war besonders genug. 

 

Charlotte Roth, Klasse 9a:

Me gustan los chats de programa, pero no me gusta solo escribir textos. [Ich mochte den Chat im (eTwinning-)Programm, aber nur Texte zu schreiben, gefällt mir nicht so gut.]

Ich fand es schade, dass wir uns kein einziges Mal sehen konnten, nichtmal per Video. Das Projekt an sich fand ich gut, ich fänd es schöner, wenn man die Spanier vorher besser kennenlernt. 

eTwinning hat mich irgendwie nicht richtig begeistert, weil es zu kompliziert war und keine Funktionen hatte, dich ich wirklich interessant fand.

Ich fand es gut, dass wir die Aufgaben im Unterricht bearbeitet haben und dass das ganze Projekt zum Unterricht gehört hat. 

Die Aufgaben haben natürlich mal mehr mal weniger Spaß gemacht, aber trotzdem war es etwas anderes als nur Unterricht, das fand ich gut.

 

Inka Peter, Klasse 9a:

Me gusta el proyecto, pero yo quiero hablar con los Españoles. Mir hat das Projekt gefallen, aber ich hätte mir gewünscht, dass wir mehr von den Spaniern hören. Ich fand es aber sehr gut, dass wir uns trotz Corona etwas mit den Spaniern austauschen konnten. Ich würde nochmal an solch einem Projekt teilnehmen und keine AG bevorzugen.

Arbeitsergebnisse (Fotos)

Plakate der Schülerpräsentationen

Mis actividades del tiempo libre - Meine Freizeitaktivitäten

   

Im Rahmen des Projekts erstellten die Schüler*innen des Spanischkurses im Jahrgang 8 Präsentationen über ihre Freizeitaktivitäten.